Wer einen Server administriert hat im Laufe der Zeit mit
angriffen zu rechnen. Wer IRC-Dienste bereitstellt wird statistisch
gesehen schon angegriffen, bevor er ein erfolgreichen Dienst
aufbauen konnte.
DDOS-Angriffe sind an der Tagesordnung.
Dank vieler SicherheitsBugs im Internet Explorer und in den Betriebsystemen
ist es leider ein leichtes, ein komplettes DDOS-Netzwerk aufzubauen
und zu administrieren.
Die Zahl der unter 15 jährigen, mit einem beachtlichen DDOS-Netzwerk
darf man sicher nicht unterschätzen.
Leider fehlt den meisten das Verständnis für diese "Macht".
Als Serverbesitzer und somit als Opfer hat man in erster
Linie die Schäden.
Um gegen diese Aggressoren angehen zu können benötigt man
in erster Linie detaillierte Informationen über die Angriffe.
Also woher sie kommen, welches Protokoll benutz wurde, wie hoch der
Schaden ist, ect.
Hier kommen die Network Intrusion Systems (IDS, NIDS)
zum Einsatz.
Ein gutes ID-System erkennt einen solchen Angriff und versucht diesen
in erster Linie zu verhindern bzw zu vermindern.
So können gefakte Syn-Floods teilweise gefiltert
werden.
SynFloods werden gerade im IRC benutzt, um die Eingangsports
der IRCDs zu blocken.
Zur Erklärung, bei einer SynFlood-Attacke wird der Server mit übermäßig
vielen SynAnfragen gefloodet.
Im Normalfall bekommt der Server ein TCP-Syn-Paket geschickt und auf
dieses Antwortet er mit einem TCP-SYN/ACK-Paket.
Bevor der erhalt des Pakets vom Klienten bestätigt wurde, wird
der jeweilige Prozess in die so genannte Pending Connections-Tabelle
eintragen.
Diese wird bei einem übermäßigen Angriff
bis zu ihren Grenzen gefüllt und das hat zur Folge, das der Rechner/Server
auch "korrekte" Anfragen abweist bzw nicht beantworten kann.
Der Server ist dann über nicht mehr erreichbar bzw teilerreichbar.
Standardziel ist der Port 6667, weil er von den meisten IRCern benutzt
wird.
Zudem haben die meisten Network Intrusion Systeme eine
umfangreiche Logging-Funktion, die es dem Administrator/Staatsanwalt
erlaubt eine umfangreiche Analyse des Angriffs zu starten.
NISysteme arbeiten übers ständige "mithören"
und dem analysieren der empfangenen Daten durch kryptografische Prüfsummen.
Hier zeichnet sich auch der Unterschied zwischen guten
und schlechten IDS ab.
Ein gutes IDS fertigt in erster Linie sehr gute LogFiles an.
Zudem ist es eine wichtige Aufgabe den Admin schnell und sicher zu unterrichten.
Auch die Analyse an sich ist hier teilweise unterschiedlich.
Einige NIDSysteme haben überprüfen nur die eingehenden Ströme
nach einer gewissen Signatur.
Gute Systeme bieten Updatefähigkeiten dieser Signaturen
an, damit man immer auf dem neusten Stand ist.
Diese Signaturen können auf gewisse Muster eingestellt
sein, IPRanges- Ports, Protokolle (tcp, icmp,udp...).
Einige gute Firewalls beinhalten ebefalls ID-Systeme,
da sie immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Eines dieser guten und bekannten Network Intrusion - Systeme ist zum
Beispiel Snort !
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Snort
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